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Die Schweiz entdecken

Winnice Nyirenda schloss dank FCTrelief ihr Medizinstudium ab. Jetzt hat sie die Schweiz zum ersten Mal besucht.




Dr. Winnice Nyirenda schloss ihr Medizinstudium vor drei Jahren als Ärztin und Chirurgin ab. Ihre ersten drei Jahre studierte sie in China, doch wegen des Todes ihres Vaters musste sie nach Sambia zurückkehren. Es war ihr unmöglich, für die restlichen drei Jahre ein Stipendium zu finden, und sie gab ihre Hoffnung beinahe auf. Doch dann hörte sie durch ihrer Cousine, einer unserer Schülerinnen, von FCTrelief, und eine Hoffnung wurde in ihr erweckt: Würden sie helfen? Als wir aus ihrer Anfrage von ihrer Lebensgeschichte erfuhren, spürten wir, dass sie diese Chance verdiente. Sie wurde somit unsere erste Studentin, die ein Darlehen erhielt, um ihr Unistudium in Lusaka zu vollenden, und somit ihre Lizenz als Ärztin zu erhalten.




Winnice macht bei FCTrelief in Linda jährliche Gesundheitsüberprüfungen all unseren Schüler. Sie steht uns jederzeit für offene Fragen und Probleme in Gesundheitsfragen zu Verfügung. Sie pflegt auch Kontakte mit unseren vier Medizinstudenten und gibt ihnen Rat. Wir empfanden, dass sie eine Chance erhalten sollte, das Schweizer Gesundheitssystem sehen zu können, als Ermutigung für ihre Arbeit in Sambia. Wir organisierten Besuche in verschiedenen Kliniken und regionalen Spitälern, wo sie herzlich empfangen wurde. Alle waren begeistert und sprachen mit grossem Lob von ihr als Ärztin.






Winnice hat uns folgendes über ihre Reise geschrieben, in der sie die Schweiz etwas entdecken konnte.


Die Schweiz, mit wunderbaren Landschaften und dem Ruf eines hochentwickeltem Gesundheitssystems, hat mich schon immer fasziniert. Meine Erwartungen waren zwar hoch, doch mit Begeisterung kann ich sagen, dass die Schweiz sie alle weit übertroffen hat. Die Seen, Wasserfälle und schneebedeckten Berge waren atemberaubende Sehenswürdigkeiten. Die Fahrt mit der Bergbahn sorgte für weitere atemberaubende Aussichten. Meine Zeit mit den Menschen in der Schweiz war ein tief bereicherndes Erlebnis. Jeder sorgte für ein herzliches, warmes und inklusives Umfeld, in dem ich mich stets angenommen fühlte. Die Schweizer sind warm, freundlich, und kontaktfreudig. Auch konnte ich viel über die Kultur und deren Werten lernen, bedeutsame Verbindungen schaffen und bleibende Erinnerungen aufnehmen. Ich hatte das Vergnügen, bei einer wunderbaren Gastfamilie zu sein, welche mich mit offenen Armen empfing und mich ein Teil ihrer Familie sein liess.
Während meines Aufenthalts hatte ich das Vorrecht, Zeit in Kliniken und Spitäler zu verbringen. Somit konnte ich aus erster Hand über das hoch entwickelte Gesundheitssystem Erfahrungen sammeln. Die Ärzte waren nicht nur hoch ausgebildete Fachleute, sondern auch ausgezeichnete Lehrer. Sie teilten ihr Wissen mit mir, gaben mir wertvolle Einblicke in die neuesten medizinischen Technologien sowie in die Errungenschaften der Herz- und Gehirnoperationen. Die Patienten, mit denen ich Kontakt haben durfte, waren freundlich und offen, welches auch Ausdruck des barmherzigen Schweizer Gesundheitssystems ist. Das hinterliess einen tiefen Eindruck in mir, der mich anspornt, mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern sowie auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein.
Nach diesem wunderbaren Erlebnis in der Schweiz bin ich erneut inspiriert, meinen Teil für das Wachstum und die Entwicklung von Studenten in Sambia zu geben. Ich könnte mir vorstellen Partnerschaften zwischen Ausbildungsinstitutionen in Sambia und der Schweiz zu pflegen, Studentenaustausch zu organisieren, und auch Stipendien- und Mentoringprogramme zu fördern. Durch das Teilen von Wissen und Ressourcen können wir sambische Studenten fördern und die zukünftige Generation formen.

Wie aus ihrer Nachricht sichtbar ist, ist Winnice inspiriert und dankbar. Sie bedankte sich auch persönlich bei FCTrelief für das Sponsoring ihres Studiums. Sie ist ein ausgezeichnetes Vorbild dafür, wie wir junge Menschen fördern, ihre Träume zu verwirklichen und ihren Weg für eine bessere Zukunft für sich selbst, für ihre Familien und für Sambia zu finden. Danke euch allen für eure grosszügige Unterstützung — es lohnt sich!




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