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Erlebnisbericht Sambia: erfrischend, erfolgreich, engagiert

vor 3 Tagen
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Drei intensive Wochen in Sambia liegen hinter uns. Sie waren erfrischend, erfolgreich, engagiert. Das Team harmoniert gut, die Lernenden und Studierenden sind fleissig, und die Resultate sind erfreulich.


Gordon und Elvira Merk berichten.



Schülerinnen und Schüler beim täglichen Leseunterricht



Lesen, Lesen, Lesen...


In den drei Wochen in Sambia hielten wir täglichen Leseunterricht. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert, das intensive Lesen war erfolgreich und diese gemeinsamen Zeiten waren erfrischend. Das Leseniveau steigerte sich deutlich in nur drei Wochen. Wir konnten sie ermutigen mehr zu lesen und diese wichtige Fähigkeit zu entwickeln. In kleinen Gruppen zu lesen war persönlich und die Förderung zeigte sich täglich. Generell ist das Leseniveau in Sambia eher tief. Die FCTrelief-Kinder sollen zu den besten gehören!



Ausschnitt aus dem Buch über Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch



Sie merkten, dass sie zuerst lesen lernten, und jetzt lesen um zu lernen. Die Erfahrung war bereichernd. Wir lasen ein einfaches Buch über Anne Frank, das jüdische Mädchen, das sich mit ihrer Familie während des Zweiten Weltkriegs verstecken musste. Wir konnten die Schülerinnen und Schüler über die historischen Umstände und moralischen Aspekte dieser dramatischen Zeit informieren, damit sie ein solches Buch im richtigen Kontext lesen und verstehen können. Es war oft bewegend. Wir konnten gut über das Gelernte austauschen. Es ist wahr: Lesende Kinder werden zu denkenden Erwachsenen. In einer Welt von zu viel Sozialen Medien, brachte das Lesen in Gruppen auch mehr innere Ruhe und Zeiten zum Nachdenken.


Wir vermittelten nicht nur den Vorteil und die Wichtigkeit des Lesens, sondern ermutigten auch selbst ein Tagebuch zu führen und Gedanken und Erlebnisse aufzuschreiben. Am Ende des Buches feierten wir den Erfolg ein ganzes Buch gelesen zu haben - und wir gingen gleich zum nächsten Buch über.



Strahlende Gesichter nach erfolgreichem Lesen



Besuche bei den Studierenden


Teil unserer Prioritäten während dieser Reise waren Besuche bei den Studentinnen und Studenten. Wir begleiten sie auf ihrem Bildungsweg und ermutigen sie eine positive Vision für ihre Zukunft zu entwickeln. Sie meistern alle Herausforderungen und streben gute Resultate an. Sie wissen, eine Bildung bahnt den Weg in die Zukunft. Doch ist es in Sambia eben auch mit Sorgen um Jobsicherheit verbunden. Es gibt zu wenig Arbeitsplätze und die Zahl der Studierenden mit Abschluss häuft sich mehr und mehr. Solche Sorgen soll aber nicht vom Studium ablenken; sie sollen hoffnungsvolle ihr Bestes geben und in die Zukunft schauen.


So kamen auch vier der fünf jungen Männern, die am Technical College im Norden Sambias vor Kurzem ihren Abschluss machten, zu Besuch auf dem Plot während des Jugendmeetings. Sie erzählten aus ihrer Erfahrung und ermutigten die Kinder auf dem Plot ihre Bestes zu geben und eine Zukunft mit einer guten Bildung anzustreben. Benson Chapa, der seinen Abschluss im Landwirtschaftsstudium machte, war früher auch mit einigen dieser Jungs im Program auf dem Plot - aber damals ohne Schulgebäude, sondern erst unter dem Mango-Baum, und dann im Zelt. Zeiten verändern sich; unsere Mission bleibt gleich: Zukunft durch Bildung. Benson arbeitet jetzt auf der Farm.


Zu Besuch bei den Makeni-Studierenden: Pflegebereich



An der University of Zambia und Canvendish besuchten wir weitere Studierende. Sie waren erfreut über Pizza und Hamburger, aber auch über die gemeinsame Zeit. Das intensive Studieren lässt nicht viel Freizeit. Wir waren beeindruckt wie sich unsere Studentinnen und Studenten entwickelt haben. In kurzer Zeit stieg ihr Selbstvertrauen. Sie meistern ihre Leben mit allen Herausforderungen. Sie entwickeln sich von Teenagern zu Erwachsenen, sie übernehmen Verantwortung für ihre Leben und lernen mit Mut den Weg in die Zukunft zu gehen. Dies war erfreulich und erfrischend.


Gift hat seine sieben Jahre des Medizinstudiums hinter sich und findet seinen Weg um seine Karriere aufzubauen. Alex und Leonard stehen mitten im Medizinstudium und freuten sich über den Erfolg von Gift. Auch sie streben diesen an. Es ist erfreulich wie wir über die Jahre eine Art "Community" unter den FCTrelief-Studierenden bilden konnten, und sie sich gegenseitig ermutigen und unterstützen.



Positiv-eingestellte Studentinnen und Studenten


Ein weiteres highlight war unser Besuch mit Danny und Racheal bei Abigail im Legacy Resort - ein Luxushotel ausserhalb von Lusaka. Abigail steht dort im Praktikum ihrer Ausbildung. Sie strahlt bei der Arbeit und hat das gefunden, was sie in Zukunft machen will. Dieses Umfeld öffnete ihr die Augen, was mit einer guten Ausbildung möglich ist. Es ist sehr streng, aber auch dies ist Teil der Ausbildung.


Das Legacy Resort hat sich aus einem amerikanischen Hilfsprojekt entwickelt. Sie unterstützen viele Kinder und Jugendliche aus ärmlichen Umständen und geben ihnen eine Chance auf eine bessere Zukunft durch Bildung. Das Hotel ist Teil der Business-Strategie zur Finanzierung dieses beeindruckenden Projekts. Dieses Umfeld ist ermutigend für Abigail. Sie ist hoch motiviert und dabei eine weitere FCTrelief Erfolgsgeschichte zu schreiben!



Abigail (Mitte) beim Praktikum im Legacy Resort



Besuche zu Hause


Die Arbeit von FCTrelief ist persönlich; wir kümmern uns um Menschen, auch bei ihnen zu Hause. So besuchten wir auch Familien. Die Dankbarkeit der Eltern, dass ihr Kind eine Chance für eine Ausbildung erhielt, ist gross und herzlich. FCTrelief ermöglicht, was den Eltern nicht möglich war, und was ihnen ohne unsere Unterstützung nicht möglich wäre. Wir verändern nicht nur die Leben der Studierenden, sondern auch ihrer Familien. Weitere Besuche bei Edwards und Maureens Familien zeugt auch davon: fleissige Studierende und dankbare Eltern.



Evelyn (Mitte) mit ihren dankbaren Eltern



Eine Mission mit Zukunft - unterstützen lohnt sich


Zurück in der Schweiz, konnten wir diese erfreulichen Erlebnisse zuerst Heiner und Chris Merk (Gründer von FCTrelief), die gesundheitshalber zurzeit leider nicht verreisen können, und dann einer Sponsoren-Gruppe in Münchwilen mitteilen. Alle waren erfreut. Das Gründerehepaar freut sich über alles, was erfolgreich weiterläuft. Ihr unermüdlicher Einsatz trägt Früchte und die Arbeit geht weiter. Die Sponsoren-Gruppe in Münchwilen war erfreut über alles, was sich am tun ist und dass ihre Spenden gut eingesetzt werden und gute Früchte tragen.


Das Werk von FCTrelief ist eine Arbeit mit Zukunft - unterstützen lohnt sich!



Spital-Besuch bei Gründer Heiner Merk mit Projektleiterin Chris Merk



NEU! FCTrelief Telegram Kanal


Nebst unseren Facebook und Instagram Kanälen, haben wir neu auch einen Telegram Kanal. Wir freuen uns über eure Teilnahme bei unseren Sozialenmedien und eure Unterstützung im Teilen davon. Die Weihnachtsaktion steht bald vor der Tür und eure aktive Teilnahme darin schätzen wir sehr!






 
 
 

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